#GerwertMehrwert

Keine Angst vor der Frage „Können Sie mir eine Zahnzusatzversicherung empfehlen?“

Im Rahmen der wirtschaftlichen Aufklärungspflicht steht das Thema Zahnzusatzversicherung (un-) ausgesprochen im Raum. Eine souveräne Antwort oder sogar ein etabliertes Kommunikationskonzept in der Praxis sind ein Mehrwert für den Patienten und ggf. ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber Konkurrenzpraxen. Natürlich darf der Zahnarzt keine konkrete Zahnzusatzversicherung empfehlen, jedoch allgemeine Informationen aushändigen oder sogar den Kontakt zu einem Versicherungsmakler anregen. Selbstverständlich wäre es ein Interessenskonflikt würde der Zahnarzt eine Beratung durchführen oder gar für die Empfehlung eine Provision erhalten. Solche Verstöße werden berufsrechtlich geahndet.

Was leistet die Zahnzusatzversicherung?

Eine Zahnzusatzversicherung optimiert und ergänzt den gesetzlichen Krankenversicherungsschutz. Zum Beispiel werden Kosten für die Professionelle Zahnreinigung und Implantaten übernommen oder der Patient erhält eine über die Kassenleistung höhere Erstattung bei Zahnersatz. Der Umfang sowie die Leistungsbegrenzungen unterscheiden sich je nach Tarif.

Die Abklärung des tatsächlichen Deckungsschutzes ist jedoch schlussendlich Aufgabe des Patienten, denn das Vertragsverhältnis besteht zwischen diesen beiden Parteien.

Wann lohnt sich ein Zahnzusatztarif

Eine Zahnzusatzversicherung muss sich lohnen. Deshalb ist für den Patienten folgende Überlegung relevant: Zu welchem Zweck wünsche ich mir den Versicherungsschutz? Für ein PAR-Patient könnte es finanziell kritisch sein 4x im Jahr Professionelle Zahnreinigung in Anspruch zu nehmen. Dann sucht er eine Preisoptimierung, die gegeben ist wenn die Jahresprämie günstiger ist, als der tatsächliche Kostenaufwand im Jahr. Leistungsbegrenzungen wie Höhe und Anzahl oder Wartezeiten gehören bei der Wahl des passenden Tarifs in den Fokus der Überlegungen. Das Gleiche gilt für die regelmäßige PZR-Behandlung des gesunden Patienten, der Vorsorge betreiben möchte.

Rechenbeispiel: Nehmen wir an die PZR in Ihrer Praxis kostet pro Sitzung 90,00 €, Ihr Patient nimmt diese Behandlung 2 x pro Jahr in Anspruch. Seine Kosten liegen somit bei 180,00 € pro Jahr. Ein spezieller Zahnbehandlungstarif, der diese Leistung übernehmen würde, läge bei 108,00 € Beitrag pro Jahr. Ihr Patient spart 72,00 €.

Regelmäßige Prophylaxe sollte keine Frage des Geldbeutels sein!

Eine innovative Lösung:

Empfehlen Sie bei der Frage nach einem Zahnbehandlungstarif gern unsere Landingpage:

www.pzr-clever.de

Der o.g. Beispiel-Patient würde über uns als Versicherungsmakler einen Zugang zu einem in der Anzahl nicht maximierten PZR-Zahnzusatztarif erhalten. Im Ergebnis ist der Patient glücklich und nutz Ihr wertvolles Behandlungsangebot im Kampf gegen die Parodontitis. Summa Summarum erhalten Sie mehr Prophylaxe-Umsatz in ihrer Praxis und Ihre Patienten zahlen weniger.

Aufgepasst, der Versicherungsschutz kann noch Vieles mehr. Zum Beispiel im Bereich der Füllungstherapie. Es lohnt sich ein Blick auf die Leistungsübersichten. Sie können als Zahnmediziner das Wissen im Rahmen der wirtschaftlichen Aufklärungspflicht berücksichtigen. Sie schützen auf diese Weise Ihren Patienten vor einer Kostenfalle, denn als Laie ist er meist in Unkenntnis über seinen tatsächlichen Versicherungsumfang.

Zahnzusatztarife trotz schlechten Zahnstatus

Zu beachten ist, dass immer wenn keine Gesundheitsprüfung gefordert wird, alle vor Vertragsbeginn laufenden, angeratenen oder medizinisch notwendigen Behandlungen bedingungsgemäß ausgeschlossen sind. Gute Tarife bieten jedoch dennoch Schutz für die notwendigen PZR-Behandlungen. Bei einem PAR-Patienten stellt dies bereits eine enorme finanzielle Entlastung für den Patienten dar. Weitere PAR-Behandlungen bleiben bedingungsgemäß ausgeschlossen.

Ein Versicherer bricht die Regeln

„Abschließen, wenn es eigentlich zu spät ist“: – damit bricht die ERGO Krankenversicherung den Grundsatz des Versicherungsgedankens. Aber es handelt sich um kein Geschenk an den Patienten. Die Monatsprämie ist deutlich teurer, als üblich und es gibt eine Bindefrist von 24 Monaten. Zudem muss der Vertrag spätestens 6 Monate nach dem ersten HKP zur Maßnahme begonnen werden. Es ist also ein steiniger Weg zu gehen. Bei hohen Festzuschüssen der Krankenkasse kann dieser Schutz natürlich hilfreich sein, aber eine rechtzeitige Tarifsuche vor einem eingetretenen Leistungsfall ist hier der deutlich bessere Weg.

Fazit

Sich im Bereich der Versicherungslösungen rudimentär als Zahnarzt auszukennen schadet nicht, so auch nicht der Kontakt zu einem unabhängigen Versicherungsmakler.

Im Sinne der Praxisabläufe kann auf diese Weise die schweißtreibende Frage nach einem Zahnzusatztarif souverän und systematisch beantwortet werden. Das spart Papierkram, erhöht durch guten Service das Ansehen der Praxis und schlussendlich können Sie hochwertige – aber kostenintensive – Zahnmedizin auf langer Sicht jedem Patienten zugänglich machen.

Für eine systematische Lösung auf Basis einer befundorientierten Absicherungsanalyse – auch im Bereich der Zahnersatztarife – empfehle ich Ihnen den Kontakt zu meinem Kooperationspartner Sebastian Kirchner www.privadent.de

Zum Originalbeitrag

Kontaktdaten

T 02 01 – 10 22 77 – 53
 
F 02 01 – 10 22 77 – 77

Standorte

Essen

von Buddenbrock Concepts GmbH
c/o Nicole Gerwert
Renteilichtung 1
45134 Essen
(Postanschrift)

Münster

Nicole Gerwert
Wirtschaftsberatung für Zahnärzte
Wienburgstr. 171a
48147 Münster

Maria Veen

Nicole Gerwert
Wirtschaftsberatung für Zahnärzte
Heideweg 36
48734 Reken (Maria Veen)

Deutschlandweit

Digital oder vor Ort
Standortnetzwerk von Buddenbrock Gruppe und weiteren Netzwerkpartnern